Wie oft ballen wir unsere Seele zur Faust, nur um etwas zu bekommen oder jemanden nicht zu verlieren.
Einen Freund, eine Liebe, eine Arbeit.
Dabei versuchen wir immer wieder, der Welt zu beweisen, dass das gut ist, was wir wollen, dass der andere falsch liegt—und erklären, wie man sein sollte, wie man handeln müsste.
Und wir merken gar nicht, wie sehr sich unser Blick verengt.
Wie sehr wir uns in den verschlungenen Pfaden unserer eigenen Gedanken verlieren, während die Möglichkeit direkt vor uns steht.
Die Wende kommt immer dann, wenn wir fähig sind, einen Schritt zurückzutreten.
Demut ist keine Schwäche.
Wenn wir loslassen, was wir besitzen wollen—sei es eine Beziehung, Geld, Macht, Arbeit oder sogar die Kontrolle über unser eigenes Kind.
Wenn wir aufhören, uns dem anderen aufzuzwingen.
Wenn wir akzeptieren können, dass das, woran oder an wem wir krampfhaft festhalten, ohne uns weitergeht.
Das Geschenk liegt im Loslassen, im Erlauben.
Nicht im Wollen, sondern darin, die Ereignisse geschehen zu lassen.
Ich bin dankbar für den Weg, den ich gehen darf—und für euch, die ihr Teil davon seid.
Wir erfahren uns selbst, verstehen die Zusammenhänge, wir wachsen.
Das Unendliche wird zugänglich.
Kannst du glauben, dass der größte Segen—das Glück—gerade im Nichts liegt?
~Dajbukát Ildikó
Spirit touch healing