Reise durch das Leben

Wir setzen uns ein Ziel und gehen die notwendigen Schritte – wir kaufen das Ticket, buchen die Unterkunft –, doch die Details können wir niemals im Voraus kennen. Wir machen uns auf den Weg zu einem unbekannten Ort.
Wir wissen nicht, wem wir begegnen werden, welchen unerwarteten Situationen wir gegenüberstehen oder welche Erfahrungen auf uns warten.

Wir vertrauen uns dem Unbekannten an. Wir gehen weiter, warten an einer Station. Und erst wenn der Moment gekommen ist, entscheiden wir, ob wir die Zeit ruhend oder aktiv verbringen möchten. Gemeinsam oder allein, nach unseren eigenen Plänen oder nach denen anderer. Manchmal ist der Weg bequem, manchmal eng und anstrengend – doch jeder Ort fügt uns etwas hinzu.

Wohin wir auch gehen, wir sind dort. Mit unseren Gefühlen, unserer eigenen Denkweise – mit unserer Sicht auf die Welt.
Beobachten wir ständig unsere Mitreisenden und denken für sie mit, wie sie sich verhalten sollten, was sie tun oder lassen müssten? Oder sind wir fähig, unsere Aufmerksamkeit auf uns selbst zu richten? Sind wir im Frieden mit dem, was anders geschieht, als wir es wollen?

Wenn wir mit uns selbst im Einklang sind, können wir überall zu Hause sein.
Ob die Sonne scheint oder der Regen strömt – wir können alles mit Staunen betrachten, weil wir es wirklich erleben. So wird die ganze Welt zu einem friedlichen Fluss. So verstehen wir, dass jede Reise von uns handelt – und bei uns, mit uns endet.