Der Frieden ist jetzt noch immer in mir.
Der warme, weiche Raum der Liebe umhüllt mich, wie Sonnenlicht, das sich sanft auf meine Haut legt.
Ich atme, ich bewege mich, und alles ist an seinem Platz.
Ich sehe den Blick meines Gegenübers, das Licht darin sagt mir: Ich bin zuhause angekommen.
Ich spüre die Leichtigkeit meines Körpers, wie er mich flexibel und schmerzfrei trägt, Schritt für Schritt.
Ich spüre den Fluss des Überflusses, wie das Plätschern eines Baches im Frühling.
Da ist die Freude des Daseins, der Morgen, an dem ich erwache und mich bereits darauf freue, einzutauchen.
Alles kommt von selbst, weil auch ich Teil dieses Flusses bin.
Und du bist es auch.
Dasselbe Licht leuchtet auch in dir.
Ich sehe dich, wenn Heiterkeit in deinen Augen liegt und du nichts mehr antreibst.
Wenn deine Schritte ruhig sind, weil du weißt, dass alles zu seiner Zeit kommt.
Wenn deine Worte klar sind wie frisches Quellwasser und nicht aus Angst entstehen.
Wenn andere in deiner Gegenwart zur Ruhe kommen, weil sie spüren: hier ist Sicherheit.
Das bist du, wenn du aus derselben Quelle lebst.
Du bist dasselbe Licht, derselbe Fluss.
Und wenn wir uns begegnen, berührt sich dieses Licht.
Wir müssen kein Tor suchen — wir sind bereits im Garten.
Hier sind Frieden und Ruhe kein Ziel, sondern die Luft, die wir gemeinsam atmen.
Hier warten die ersehnten Dinge nicht in der Zukunft — sie sind hier und jetzt gegenwärtig, schlicht, so wie wir nebeneinander.
Ich bin dankbar für dich. Durch dich finden viele zurück nach Hause.