Wenn jemand seine Zeit auf der Erde erfüllt, geht er nicht einfach weg und hört nicht einfach auf zu sein.
Der letzte Moment des Lebens ist kein Abschluss —
sondern Ganzheit.
Die letzte, dichte Form unendlicher Liebe,
die noch in einen menschlichen Körper passt.
Ich war bei meiner Mama, als sie hinüberging.
Und als ihre Seele den Körper verließ,
spürte ich einen Schlag von gewaltiger Kraft.
Es war, als würde etwas direkt vor mir explodieren und die Druckwelle würde mich treffen.
Was sich bis dahin in menschlicher Form gehalten hatte, trat über jede Grenze hinaus.
Der Seelenstern legte die zerbrechlichen Grenzen des Körpers ab und wurde, was er immer war: frei.
Der Mensch, der geht, wird still — doch das, was in ihm lebte, bewegt sich weiter. Es existiert weiter, es vibriert weiter im All-Einen.
Wenn wir die irdischen Lasten loslassen — den Körper — glätten ersehnte Ruhe und Liebe die Falten und die Spuren der Qual. Und das Gesicht nimmt das zeitlose Licht des gefundenen Friedens an — jenes Licht, das ein Mensch trägt, wenn er nach Hause kommt.
Die, die wir heute nicht mehr sehen, sind dorthin zurückgekehrt, von wo sie einst geboren wurden.
Um uns zu erinnern — und damit wir erinnern:
dass unsere Begegnung einzigartig und besonders war, niemals wiederholbar, und doch sind wir eins — und finden uns auch jetzt wieder in der Liebe, die alles verbindet.
~Dajbukát Ildikó
Spirit touch healing
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