Die Zeit des Wartens ist vorbei.
Denn eigentlich war es nie nur Warten. Zeit und Raum ordnen sich unaufhörlich neu —
doch niemals ist es Abwesenheit.
Das Schweigen hat unendlich viele Gründe. Für uns.
Wir erfahren uns als Menschen in der wirklichen Welt, fleißig wirkend für alle.
Wir füllen die Leere einer scheinbaren Abwesenheit mit Fürsorge für die Anwesenden — und mit dem Glauben an das Unsichtbare.
Wir haben gelernt, aus Zeichen zu lesen.
Mit Respekt zu sprechen — mit dem und über das, was Schmerz verursacht hat.
Dankbar zu sein für das Geschehene durch die Erkenntnis unseres Selbst.
Als Mensch zu leben, unter allen Umständen.
Aufzustehen, weiterzugehen und uns in der veränderten Situation neu zu verbinden.
Etwas bereitet sich vor.
Wir können Zeugen einer besonderen, schicksalswendenden Offenbarung werden.
Traurigkeit verflüchtigt sich, Schmerz endet und lässt Glauben eintreten.
Wut findet Frieden, Angst wird durch Hoffnung ersetzt.
Warten ist eine Reise auf den bergigen Wegen des Vertrauens.
Nah oder fern — wir erleben es gemeinsam.
Säulen der Freude erhellen die schattigen Senken, schwingend mit Glauben und Hoffnung.
Und in der längsten Nacht brennt die Flamme der Liebe.
Dajbukát Ildikó
Spirit touch healing