Viele Eltern kommen mit ihrem Kind zu mir, weil das Kind unsicher, schüchtern, ängstlich, gemobbt, wütend, traurig, verschlossen ist oder aggressives Verhalten zeigt. (Weder der Arzt noch der Psychologe konnten die Ursache finden, oder das Kind wurde zum Beispiel mit einer konkreten Diagnose wie Autismus, Panikstörung usw. nach Hause geschickt.) Nach meinen Erfahrungen spiegeln Kinder häufig tiefere, verborgene Themen wider, die im Familiensystem vorhanden sind, jedoch nicht sichtbar werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass niemand daran schuld ist, aber als Erwachsener hast du die Möglichkeit, diese Themen zu erkennen und aufzulösen. Dies kann in einer Stellvertreter- (Surrogat-) Sitzung geschehen, in der wir die Situation genauer betrachten.

Die Stellvertretung, oder auch Surrogation, bedeutet, dass Energien eines Menschen — seien es Gefühle, Gedanken oder sogar körperliche Empfindungen — auf eine stellvertretende Person übertragen werden (meist vom Kind auf den Elternteil). So kann der Stellvertreter die inneren Zusammenhänge des Problems direkt wahrnehmen. In diesem Prozess fühlst du dich im wahrsten Sinne des Wortes in die Situation deines Kindes hinein, und durch dich erhalten wir jene Botschaften, die dein Kind noch nicht bewusst ausdrücken kann. Dieser Ansatz bringt nicht nur dem Kind Erleichterung, sondern auch dir als Elternteil, da du dein Kind und die auftretenden Themen aus einer ganz neuen Perspektive betrachten kannst.

Es ist ein besonderes Erlebnis, nicht nur zu raten, was das Kind denkt oder fühlt, sondern es tatsächlich zu erleben — und durch dich kann sich ein Trauma gleichzeitig in dir und in deinem Kind lösen.

Wenn du Fragen hast, beantworte ich sie dir gern.
Mit Liebe, Dajbukát Ildikó Dipl. Kinesiologin