Spürst du die Energien der letzten Tage?
So wie das Wasser die Welt überflutet hat, strömt es auch auf individueller Ebene.
Mit elementarer Kraft hat es Dämme durchbrochen und neue Wege gesucht.
Bei vielen hat sich der Schmerz des Verlustes verstärkt.
Die Trauer arbeitet und ruft den Mangel unserer bereits verstorbenen Liebsten wieder ins Bewusstsein.
Auf Beziehungsebene ist plötzlich die verbindende Brücke eingestürzt.
Die Angst vor einer unsicheren Zukunft hat Panik ausgelöst.
Wir hatten die Möglichkeit, uns vom Lärm des Sturms zurückzuziehen
und uns nach innen wendend den auftauchenden Gefühlen hinzugeben.
Langsamer zu werden und uns selbst durch die äußeren Ereignisse wahrzunehmen.
Zu verarbeiten, zu heilen.
Oft treiben wir einfach mit dem Strom.
Doch es lohnt sich zu reflektieren,
ob wir gerade das Drama der Außenwelt verstärken –
oder bewusst unsere Aufmerksamkeit auf die inneren Prozesse lenken.
Ein kollektives Erwachen findet statt.