Im spirituellen Umfeld hört man häufig den Satz:

„Ich sehe, wo du stehst.“

An sich wäre das kein Problem – wenn es aus echter Klarheit und ohne Urteil geschieht.
Doch oft ist dieses „Hineinsehen“ ein Mittel, um sich über den anderen zu stellen.

Woran erkennt man das?

Wenn auf das „Sehen“ sofort ein Vergleich folgt:
dass du „weit entfernt“ bist von dem Niveau, auf dem die andere Person arbeitet.
Wenn Hilfe nur dann angeboten wird, wenn du ihren Maßstab akzeptierst.
Wenn Energie oder Wissen als Besitz dargestellt wird und nicht als frei zugängliche Quelle.

Energie ist kein Eigentum.
Man kann sie nicht abschließen, schützen oder für sich beanspruchen.

Man kann sich nur mit ihr verbinden.
Und jeder Mensch bringt sie durch seine eigene Einzigartigkeit zum Ausdruck.

Hier gibt es keine Hierarchie.
Nur unterschiedliche Wege, Qualitäten und Ebenen, die nicht miteinander konkurrieren.

Wahre Klarheit verkleinert nicht, misst nicht, sucht keine Machtposition.
Sie erinnert dich daran, dass auch in dir der Zugang vorhanden ist
und unterstützt dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Denn sie weiß:
die Quelle bist du selbst.

~ Dajbukát Ildikó
Spirit touch healing