Wenn die Angst in der Beziehung handelt.
Jeder Mensch hat in seinem Kopf eine Vorstellung davon, wie eine gute Beziehung sein sollte. Partnerschaft, Geschwisterbeziehung, Freundschaft, Eltern-Kind, Geld, Karriere, Gesundheit…
In Wirklichkeit gibt es kein Gut oder Schlecht.
Es gibt nur BEZIEHUNG. Du selbst bist sie.
Wie viele Männer und Frauen zerstören ihre Partnerschaft, während sie immer den anderen beschuldigen? Eltern ihre Kinder, Kinder ihre Eltern…
Wie viele ordnen sich noch immer einem alten Muster unter, verbergen ihre eigenen Bedürfnisse, nur damit sie den anderen nicht wütend machen, verletzen oder kränken?
Kennst du das? All das wird von Angst erzeugt.
Sie holt alte Muster hervor — alles, was früher geschah, als du den Mut hattálst zu sagen, dass du lieber in den Urlaub fahren würdest, statt die Schwiegermutter zu besuchen, dass du im Urlaub im Restaurant essen möchtest, weil du dort nicht auch noch kochen und putzen willst, dass dein bester Freund ein Mann/eine Frau ist… Und der andere wusste immer besser, wie du seiner Meinung nach als Frau, Partner, Elternteil, Kind fühlen oder dich verhalten solltest.
Du musstest dich für Dinge verteidigen, die du nie getan hast — oder für etwas, das für dich natürlich und von Liebe geführt war.
Etwas, das nichts weiter war als ein menschliches, mitfühlendes Gefühl. Denn du warst — und bist — im Frieden mit den Menschen und mit der Welt.
So hast du gelernt zu schweigen.
So wie es deine Mutter, deine Großmutter, dein Vater taten…
Um Vorwürfe, Strafen für Nichts und Konflikte — im Namen des Friedens — zu vermeiden.
Aber kann es Frieden geben, wenn statt der Liebe die Angst in dir spricht — oder schweigt?
Liebst du dich wirklich, wenn du nicht für dich und deine Entscheidungen einstehst?
Ganz ehrlich. Was der andere damit macht, ist seine Sache. Aber du stehst für dich ein.
Warum glaubst du, dass du von irgendjemandem eine Erlaubnis brauchst, um das zu tun, was in deinem Herzen richtig ist?
Wenn sie dir nicht glauben, dann vertrauen sie noch nicht sich selbst.
Wer ist schuld? Niemand.
Was auch immer geschieht, geschieht aus einem Grund — denn die Situation holt bei dir und beim anderen alte, unverarbeitete Schmerzen hervor, unterdrückte und abgelehnte Gefühle, die jetzt heilen und sich verwandeln können.
Ob alte Enttäuschung, karmische Bindung oder geerbtes Familiendrama — es spielt keine Rolle.
Bist du endlich bereit, dich dem zu stellen?
Dann glaube nicht dem, was dein Kopf laut hinausschreit — sondern beobachte, welche Gefühle sich öffnen!
Springe mutig hinein —
damit das gute Gefühl endlich Raum bekommt.