Als Energetikerin durfte ich vor einigen Jahren auf der physischen Ebene erfahren, was geschieht, wenn wir sterben.
Der Tod, vor dem sich so viele fürchten und der deshalb oft tabuisiert wird, zeigte mir aus der inneren Perspektive ein völlig anderes Gesicht.

Mein Herzschlag und mein Atem wurden immer lauter, als wolle etwas von innen ausbrechen. Doch mein Körper verspürte keinen Schmerz.
Meine Seele – verdichtete Energie – bereitete sich darauf vor, den geschlossenen physischen Raum zu verlassen, mit der Kraft eines Rammbocks.

Ich hörte jeden Atemzug. Beobachtete, wie der Herzschlag längere Pausen machte, seltener wurde, langsamer… und ich wusste, was folgen würde.
Der letzte Atemzug.

Doch es gab keine Angst.
Nur Frieden. Unendlicher, tiefer Frieden.

Ich befand mich in einem seltsamen, schwebenden Trancezustand voller Erwartung. Es war leicht, schwerelos, berauschend – wie das Gefühl, kurz davor zu sein, nach Hause zu kommen.

Ich spürte es ganz klar: Ich verschwand nicht. Ich war da. Ich WAR. Ich EXISTIERTE.

Energie wird wieder frei, grenzenlos.
Der Tod ist kein Ende, sondern ein Übergang. Eine Wiedervereinigung mit dem Ganzen.

Erhebend. Kathartisch.

Es ist kein Zufall, dass jene, die zurückkehren, keine Angst mehr haben.
Und es ist kein Zufall, dass sie sich glücklich fühlten.

Sie kehrten zurück.

Gab es in deinem Leben einen Moment, in dem du gespürt hast: Du bist mehr als dein Körper?